10. Dezember 2011
PENSIONÄRSTREFFEN mit Austausch von Erinnerungen
Wie geht es der Schule, was hat sich verändert, wer ist noch da und wer ist neu? Diese und viele andere Fragen beherrschen das jährliche Pensionärstreffen der ehemaligen Kolleginnen und Kollegen der Beruflichen Schule. Dies war auch am 8. Dezember nicht anders.
In dem schön eingerichteten Lehrrestaurant trafen sich rund 30 Pensionäre, um bei Kaffee und Kuchen einen gemütlichen Nachmittag zu verbringen und das Eine oder Andere aus der Vergangenheit noch einmal am geistigen Auge vorbeiziehen zu lassen.
Eingeladen hatte dazu gemäß einer alten Tradition der Schulpersonalrat, in dessen Namen Frau Groeber die Pensionäre auch begrüßte.
Mit 89 Jahren war Frau Marga Kaufmann die älteste unter ihnen. Mit einer Anreise aus seiner neuen Heimatstadt Berlin hatte der ehemalige Kollege Dieter Brockmann einen neuen Streckenrekord bezüglich der Anfahrt aufgestellt.
Aus der ehemaligen Führungsriege ließen es sich Dieter Killermann als ehemaliger stellvertretender Schulleiter und Horst Haberland als ehemaliger Leiter der kaufmännischen Abteilung nicht nehmen, dabei zu sein.
Wie immer ging es in der geselligen Runde nicht nur um das, was früher war, sondern die Verbundenheit mit der Schule zeigte sich auch darin, dass man wissbegierig das aufnahm, was die Schulleitung über die gegenwärtige Situation und vor allem die Zukunftsperspektiven zu berichten hatte.
Dieser Blick fiel realistisch und abwartend aus, weil es viele Einflussfaktoren gibt, die von der Schule, aus nicht zu verändern sind. An oberster Stelle steht dabei der demografische Wandel, der sich im Werra-Meißner-Kreis ganz konkret in Form rückläufiger Einwohnerzahlen und geringer Geburtenraten bemerkbar macht.
Von deren Auswirkungen bleibt auch die Berufliche Schule nicht verschont.
Entscheidend ist aber, dass man aufbauend auf dem, was die Pensionäre früher an Arbeit geleistet haben, den Blick weiter nach vorne richtet und die Chancen nutzen will und nutzen wird, die sich mit dem neuen Konzept der höheren Selbstständigkeit bieten.
Dass die Berufliche Schule Eschwege gut aufgestellt ist, nahmen die Pensionäre mit Applaus auf.
Manfred Zindel
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