Kurz und knapp: Wissenswertes über die Beruflichen Schulen Eschwege
Die Beruflichen Schulen Eschwege sind mehr als eine Bildungseinrichtung. In unserem Selbstverständnis sehen wir uns seit jeher als Ort des gemeinsamen Lernens und Lehrens. In diesem Sinne zeichnet sich unser Kollegium über seine hohe Fachkompetenz hinaus aus. Die pädagogische Kompetenz und das persönliche Engagement unserer Lehrerinnen und Lehrer trägt entscheidend zu unserer Kultur des gegenseitigen Respekts und des Miteinanders bei.
Daten & Fakten im Überblick
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Schulformen | mit den Berufsfeldern |
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Berufliches Gymnasium |
Elektro-/Datenverarbeitungstechnik
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| Fachoberschule |
Technik
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Einjährige Berufsfachschule
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Wirtschaft und Verwaltung
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Zweijährige Berufsfachschule |
Wirtschaft und Verwaltung Metalltechnik Elektrotechnik Gesundheit Ernährung & Hauswirtschaft medizin.techn./krankenpfl. Berufe
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| Berufsgrund-bildungsjahr |
Metalltechnik Holztechnik Ernährung & Hauswirtschaft
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| EIBE |
Holz, Metall, Ernährung, Textil
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| Berufsschule (Teilzeit) |
Wirtschaft und Verwaltung Metalltechnik Bautechnik Holztechnik Gesundheit Ernährung & Hauswirtschaft Kraftfahrzeugtechnik Lehrgänge Arbeitsverwaltung
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| Schüleranzahl: | 1611 | |
| Lehrerkollegium: | 105 |
(Stand Schuljahr 2010/2011)
105 mal Kompetenz im Lehrberuf
Ein nicht ganz kleines mittelständisches Unternehmen mit einem extrem sensibel her zu stellendem Produkt, nämlich der Bildung von Menschen - so könnte man die Beruflichen Schulen in Eschwege beschreiben.
An der Produktion dieser Bildung sind zurzeit 105 Kolleginnen und Kollegen beteiligt. Im Kernkollegium gibt es 74 Lehrer/innen, die hauptamtlich - in Voll- und Teilzeit - unterrichten. Unterstützt werden sie in speziellen Fachgebieten von 19 nebenamtlichen Lehrkräften aus der Praxis.
Dazu gehören Kollegen/innen aus den Berufen wie Richter, Ärzte, Krankenschwester, Handwerksmeister, Sozialpädagoge etc. Gerade aus der Integration dieser Kräfte gewinnt die Schule eine hohe Aktualität und einen durchgängigen Praxisbezug für ihre Ausbildung.
Die Vernetzung mit anderen Schulen in Eschwege zeigt sich in der Zahl von 10 Kollegen/innen, die von oder an unsere Schule abgeordnet sind. Abgerundet wird das Kollegium durch acht Lehrer/innen im Vorbereitungsdienst. Mit dieser Zahl liegt der Anteil der auszubildenden Lehrkräfte am Gesamtkollegium - bezogen auf die Stellenzahl - bei fast 15 %. Gerade diese Zahl macht die Bedeutung der Ausbildung an unserer Schule sehr schnell deutlich.
Ausbildung bedeutet viel Arbeit, sie bringt die Schule aber pädagogisch weiter und gut ausgebildete Lehrkräfte sind unser Kapital für eine moderne Schule der Zukunft.
Stark am Markt
Gute schulische Angebote oder der demographische Faktor schlägt durch. So könnte man in Kurzfassung die Entwicklung der Beruflichen Schulen in Eschwege beschreiben.
Stark am Markt ist die Schule in den letzten Jahren mit ihren Angeboten im Bereich der Vollzeitschulformen. Lagen die Zahl der Vollzeitschüler vor zwanzig Jahren noch bei unter 650 Schülern, so
konnte die Zahl kontinuierlich gesteigert werden und lag in den letzten Jahren weit über 800 Schüler. In diesem Jahr lag die Zahl erstmals wieder unter den 800. Zu diesen Schulformen gehören das
Berufliche Gymnasium, die Fachoberschule, die Berufsfachschulen, das Berufsgrundbildungsjahr und das EIBE-Projekt.
Richtig gut hat sich dabei das Berufliche Gymnasium in der Eschweger Schullandschaft etabliert. Konstante Schülerzahlen zwischen 200 und 250 kennzeichnen diesen gymnasialen Schulzweig als feste Größe in Konkurrenz zur Gymnasialen Oberstufe. Gerade hier wird der neue Zweig „Gesundheit" im Beruflichen Gymnasium einen weiteren Markstein der Entwicklung ab dem Schuljahr 2011/12 setzen.
Neben dem Beruflichen Gymnasium hat sich in den letzten Jahren die Fachoberschule sehr gut entwickelt. Nicht zuletzt durch die Einführung des Schwerpunktes Sozialwesen gab es hier einen Impuls, der
die Zahl der Fachoberschüler in diesem Jahr erneut über die 300 Schüler gebracht hat.
Zeigt sich also im Bereich der Schulformen nach dem Mittleren Abschluss eine absolut positive Entwicklung, so spiegeln sich im Bereich der Schulformen nach dem Hauptschulabschluss die schulischen Entwicklungen in den Sek.-I-Schulen wieder. Mit dem dramatischen Rückgang der Zahl der Hauptschüler gehen auch die Zahlen der Schüler in Berufsfachschule, Berufsgrundbildungsjahr oder EIBE-Projekt in den letzten Jahren auch zurück. Mit neuen Angeboten wie dem Bildungsgang „BV plus" versucht die Schule ab dem Schuljahr 2011/12 der geänderten Nachfrage gerecht zu werden.
Was demographischer und wirtschaftlicher Wandel bedeutet, kann man auf der anderen Seite an der Entwicklung der Zahl der Berufsschüler erkennen. In den letzten zwanzig Jahren hat sich die Zahl der
Berufsschüler fast halbiert. In allen Ausbildungsberufen haben sich die Zahlen zurückentwickelt, zum Teil so drastisch, dass Eschwege nicht mehr Schulstandort bleiben konnte. In einigen Berufsbildern
wurde mit der zweiten Berufsschule im Kreis in Witzenhausen Optimierungen und Konzentration der Beschulungen abgestimmt. In einigen Berufen mussten die Schüler nach Bebra, Bad Hersfeld oder Kassel
abgegeben werden, da die Schülerzahlen aus Sicht des Hessischen Kultusministeriums eine Beschulung im Werra-Meißner-Kreis nicht hergaben.
Aber auch hier gilt, dass die Berufliche Schule Eschwege sehr gute Arbeit leistet und eine sehr gute Abschlussquote vorweisen kann. Sie geht davon aus, dass sie als Selbstständige Schule Freiräume gewinnen wird, um durch intelligente Angebote auch kleinere Schülerzahlen am Standort Eschwege bedarfsgerecht beschulen kann.
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